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Raus aus der Zuckertüte, rein in die Brotdose?

Warum das keine gute Idee ist

Die ersten spannenden Schultage sind geschafft, die Schultüte ist ausgepackt und sicher waren unter all den Stiften, Kuscheltieren und Spielsachen auch jede Menge Süßigkeiten zu finden. Keine Frage: Schokolade, Gummibärchen & Co. sind lecker und hin und wieder kann man sie natürlich auch genießen. Doch in der Brotbüchse sollte man darauf verzichten, denn Zucker ist der Kariesverursacher Nummer 1. Er greift die sensiblen Kinderzähne an und kann sie schwer beschädigen.

So geht ein gesundes und leckeres Frühstück

Auf Zucker zu verzichten heißt nicht, dass gähnende Langeweile in der Brotbüchse herrschen muss. Frisch geschnittenes Obst und knackige Gemüsespieße sind leckeres Fingerfood und ganz einfach zuzubereiten. Vollkornbrot mit Käse oder Wurst geben Kraft für den Tag und sind viel besser für die Zähne als Honig oder Marmelade. Dazu noch ein paar Nüsse oder zuckerfreie Knabbereien – fertig ist das zahngesunde Frühstück.
Dr. Thomas Breyer, Präsident der Landeszahnärztekammer Sachsen, ergänzt: „Auch bei der Auswahl der Getränke sollte man aufpassen. Eistee, Saft oder Limo enthalten deutlich mehr Zucker, als viele denken. Wasser und ungesüßte Tees sind die besseren und gesünderen Durstlöscher.“

Da geht noch mehr

In Deutschland sind mittlerweile 80 % der 12-Jährigen kariesfrei. Damit nehmen wir weltweit einen Spitzenplatz ein. Das soll auch so bleiben. Eine zahngesunde Ernährung ist dabei ein ganz wichtiger Baustein. Worauf man sonst noch achten sollte? Dr. Breyer weiß es: „Die Zähne sollten mindestens zweimal täglich mit einer flouridhaltigen Zahnpasta geputzt werden. Und wenn Zahnärztinnen und Zahnärzte die Kinder einmal im halben Jahr zur Kontrolle in ihren Praxen sehen, ist der Grundstein für ein gesundes Gebiss gelegt.“ 

| Von: 20.09.2022 DGA | Quelle: Landeszahnärztekammer Sachsen, Anne Hesse

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